Windows 11: Was wir bisher über Microsofts nächstes Betriebssystem wissen - Windows

Shane - 06.06.21 21:23

Frisches Interface, überarbeiteter Store, erweiterte ARM-Emulation – Vorstellung für 24. Juni erwartet.

Am 24. Juni wird die Vorstellung von "Windows 11" erwartet. Microsoft möchte das Design optimieren, vor allem ältere Komponenten die teilweise seit Windows 95 nicht angefasst wurden. Der Windows-Store soll offener werden, sodass man normale Windows32-Anwendungen dort bereitstellen kann - statt lediglich Microsofts eigenem Paketformat. ARM soll mit dem 64 Bit Befehlssatz unterstützt werden. Die neue Version soll voraussichtlich noch im Herbst 2021 veröffentlicht werden.

Quelle: Derstandard
DMW007 - Projektleitung 07.06.21 23:54
Über die Uralt-Symbole aus der Windows 9X Zeit haben sich manche U-Labs Nutzer bereits bei Windows 8 geärgert: Windows Fäulniss
Dass Microsoft den Store öffnet finde ich gut und sinnvoll. Bitte noch ohne Zwang zum Microsoft-Account, so wie es unter jeder Linux-Distribution bereits seit jeher möglich ist - dann nutze ich den zukünftig auch gerne.
Interessant wird noch die Frage sein, wie Windows 11 verteilt wird. Ich denke nicht, dass dies händisch erfolgt, wie es bei einem Major-Release bisher üblich war. Sondern man das den Leuten per Windows Update (worüber man mittlerweile nahezu keine Kontrolle mehr hat, außer Verzögern wenn man schnell genug ist) aufs Auge gedrückt wird. Aus Microsofts Sicht ist das verständlich, aber aus Sicht eines Nutzers/Admins würde ich das schon gerne selbst steuern können. So wie bei jeder Linux-Distribution auch. Ubuntu 18 auf 20 LTS kann ich upgraden und sollte ich auch spätestens dann, wenn die Version aus dem Support läuft. Aber die Maschine fängt nicht eines Tages plötzlich an, das zu installieren und am Ende stehe ich blöd vor einem nicht (richtig) funktionierenden System...

Der Einschätzung, dass dieses Upgrade wohl nicht mit Geld gekauft wird, schließe ich mich an. Windows 10 wird schon länger mit Daten bezahlt. Und zahlungswilligen Kunden, die anschließend kostenpflichte Dienste (Office, OneDrive etc) buchen (die wiederum auch fleißig den Nutzer überwachen). Wird vermutlich auch nicht besser werden mit Windows 11. Mal schauen auf welche genialen Ideen sie in der Hinsicht noch kommen, Werbung im Startmenü gibts ja bereits...

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